Anfahrt: Von St. Jakop oder Maria Elend nach Rosenbach bis zur Brücke im kleinen Bärengraben (unterhalb des Bahnhofes). Abbiegen ins kleine Bärental und etwa 3 km auf guter Strasse bis zu einem kleinen, alten Kraftwerk. Auto abstellen - die Hinweisschilder zum Weg sind nicht zu übersehen.
Aufstieg: eine gute Stunde geht man auf einer guten Zubringerstrasse an der alten Bärenhütte vorbei bis zur Abzweigung "Kahlkogel/Frauenkogel". Dort hält man sich links und muss eine weiter Stunde einer Forstrasse richtung "Quadia" Pass quälen. Quälen aus dem Grund, dass die Wanderung trotz der immer besser werdenden Aussicht doch recht eintönig und fad ist. Das ändert sich aber alles, sobald die Quadia erreicht ist.
Dort taucht man nach rechts in den Wald ein, folgt einem gut markierten, zeitweise recht steilen und schon leicht verwachsenen Weg über das Kahlkogel Nordgrad entlang den Berg hinauf. Dieser Abschnitt ist wunderschön - mit herrlichem Ausblick und wunderschöner Natur.
Nach einer weiteren Stunde erreicht man die Staatsgrenze, von der aus der Gipfel in ein paar Minuten erreicht wird. Die Almlandschaft und die Ausblicke nach Westen über Frauenkogel zum Mittagskogel, wie auch jene nach Osten ins Bärental mit Hochstuhl und Geißberg sind atemberaubend und gehören zu den schönsten der Karawanken. Gipfel Panorama
Den Absteig wählt man am besten über die Rozca (Rosenbach Sattel). Dazu geht man den Kamm entlang (auf dem Südalpenweg) über den Hahnenkogel zur Rozca. Wer zuvor noch eine Stärkung nötig hat, kann vom Kahlkogel auch richtung Osten über die bewirtschaftete Kahlkogel Hütte absteigen. der Weg ist insgesamt nur 15min länger. Dort zweigt der Weg zur Rosenbach Hütte ins Tal ab. man genießt noch einen wunderschönen Blick auf die mächtige Nordwand des Hahnkogels, bevor der lange Heimweg nach Rosenbach an den letzten Kraftreserven zehrt.
Dauer Aufstieg insgesamt etwa 3-3,5h - ohne Schwierigkeiten - Dauer insgesamt etwa 8h
Prädikat: 7 Sterne (von 10 möglichen) - vor allem wegen der wunderschönen Ausblicke am Gipfel des Kahlkogels und seiner Almlandschaft
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